Jetzt wird es speziell: Industrie-Brennereianlagen

Bei der industriellen Produktion müssen viele Eckdaten berücksichtig werden. Hier können wir unsere ganze Erfahrung ausspielen. Räumliche Voraussetzungen, höchste Ansprüche an das fertige Destillat, Produktionsmenge und Fertigungsabläufe, wirtschaftliches Brennen – all diese Eckdaten setzen wir in der Entwicklung und Fertigung einer Großanlage um. Wir achten auf Wirtschaftlichkeit, den Bedienkomfort und die Langlebigkeit Ihrer Brennanlage. Wir planen gemeinsam Ihre Abläufe und entwickeln dann Ihre individuelle Lösung. Ihre Anlage wird somit exakt auf Ihre Gegebenheiten und Wünsche zugeschnitten, geplant und gefertigt.

Kontinuierliche Brennereianlagen

Kontinuierliche Anlagen bauen wir ab einer Leistung von 600 l Maische pro Stunde. Die vergorene Maische wird in einem Spezialdephlegmator vorgewärmt und gelangt dann in die Maischekolonne. Dort trifft sie auf einen entgegenströmenden Dampf und fließt gegen diesen auf den Maischeböden nach unten und wird entgeistet. Die entgeistete Schlempe wird entsprechend abgeführt. Oberhalb des Maischeeintritts befinden sich noch einige Destillierböden zur Aufkonzentrierung des Alkohols. Kontinuierliche Anlagen sind perfekt geeignet für nicht stückige Maischen wie z.B. Getreide, Melasse oder Wein. Entgegen der Ansicht, dass durch dieses Verfahren viele Aromen zerstört werden, hat uns die Praxis gezeigt, dass durchaus intensive Raubrände entstehen können, die dann in einer Batchanlage zu hochwertigen Destillaten weiterverarbeitet werden können.

Rektifizieranlagen

Der in der kontinuierlichen Anlage erzeugte Alkohol oder Alkohol aus einer anderen Quelle kann in einer Rektifizieranlage mit 40 und mehr Böden batchweise auf 96 % vol erhöht werden. Hierbei sind der Alkoholgehalt des Rohdestillates und die Destillationsgeschwindigkeit von erheblicher Bedeutung. Solche Rektifizieranlagen werden deshalb gerne vollautomatisch mit Steuerung aller Destillationsparameter gefahren.

Entmethanolisierungsanlagen

Wird der rektifizierte Alkohol zu Wodka weiterverarbeitet, muss laut EU-Regelung der Methanolgehalt strikt eingehalten werden. Hier ist eine nachfolgende Entmethanolisierung unumgänglich. Bei solchen Anlagen handelt es sich ebenfalls um kleine kontinuierliche Anlagen, bei denen das entmethanolisierte Destillat kontinuierlich abgezogen werden kann.